Liebe Wählerinnen, liebe Wähler,

ich stelle mich erneut als Direktkandidatin zur Landtagswahl 2021, um Ihre Interessen weiterhin im Landtag vertreten zu können.

Die Corona-Pandemie hat es noch einmal verdeutlicht: Jahrelang wurden Kommunen, Gesundheit, Bildung, Wohnen und öffentlicher Verkehr kaputtgespart, zum Teil privatisiert – auf unser aller Kosten. Wir brauchen Investitionen in diese Bereiche! Dafür werde ich mich auf der Landesebene einsetzen. Auch für die Kinder- und Jugend- sowie die Vereinsarbeit muss das Land mehr Unterstützung leisten.
Den Saalekreis bewegen aber noch mehr wichtige Themen. Energie- und Verkehrswende werden viel diskutiert. Aber gerade der öffentliche Personennahverkehr muss dringend ausgebaut und für alle nutzbar und bezahlbar werden. Auch der Ausbau von Radwegen gehört für mich dazu. Gerade der ländliche Raum ist hier noch nicht gut angeschlossen.

Sehr am Herzen liegen mir der Schutz unserer Umwelt und Natur und ihre Nutzung für Erholung und Tourismus. Deshalb gehört keine Klärschlammverbrennungsanlage ins Geiseltal.

Dafür werde ich mich einsetzen!

Ihre
Kerstin Eisenreich

Sverige
Kaspar Cornelius Klink
Kritisch, mutig, menschlich

Gesundheits- und Umweltschutz vor Profite

Das Thema Abfall ist im Saalekreis ein Dauerbrenner. Seit einiger Zeit spitzen sich zwei Probleme besonders zu:

In Teutschenthal und Angersdorf werden die Gesundheit der Anwohnerinnen und Anwohner und die Umwelt massiv durch die Ausdünstungen, die durch den Versatz des ehemaligen Kalibergwerks entstehen, beeinträchtigt. Gegen die Verfüllung von Filterstäuben und Schlacken hat sich Protest der Menschen organisiert. Das unterstützt DIE LINKE vor Ort und im Landtag, wo wir den sofortigen Stopp dieser Verfüllpraxis gefordert haben.

In Beuna und Großkayna wehren sich Bürgerinitiativen gegen die Errichtung einer weiteren Klärschlammverbrennungsanlage. Ich unterstütze ihren Kampf mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln und auf allen Ebenen. Schließlich soll die Anlage in unmittelbarer Nähe zu den Seen des Geiseltals errichtet werden. Da hat sie aus meiner Sicht nichts zu suchen. Dies widerspricht der Idee, die Region für Naherholung und Tourismus zu entwickeln. Die Risiken für Gesundheit und Umwelt sind immens. Zudem sind im Umkreis von nicht einmal 20 Kilometern an akzeptierten Industriestandorten bereits zwei weitere Anlagen im Betrieb bzw. Bau. Dieses Vorhaben lehne ich daher strikt ab.

Denn Gemeinwohl und Umweltschutz stehen für mich höher als das wirtschaftliche Interesse von Betreiberfirmen.

Der Braunkohleabbau im Mitteldeutschen Revier wird 2034 enden. Das hat der Bundestag 2020 mit dem Kohleausstiegsgesetz beschlossen und gleichzeitig finanzielle Mittel für den nötigen Strukturwandel freigegeben. Die betroffenen Menschen brauchen eine Perspektive für sich und ihre Familien, einen zukunftsfesten Ersatz für die Arbeitsplätze, die verloren gehen, und eine Idee für die gesamte Region. Dabei geht es vor allem um gut ... weiterlesen
DIE LINKE will den Menschen am Flughafen Leipzig-Halle ganz buchstäblich wieder einen ruhigen Schlaf verschaffen. An dem internationalen Drehkreuz für den Frachtverkehr finden die Frachtflüge fast ausschließlich in der Nacht statt. Ankunft von 75 bis 80 Flugzeugen zwischen 22 und 1 Uhr, dann Abflug zwischen 3 und 6 Uhr. Gesetzliche Lärmpegel werden kontinuierlich deutlich überschritten. An einen gesunden Schlaf ist für 240.000 ... weiterlesen

Über mich

1969 in Oschatz geboren, entdeckte ich sehr früh mein Interesse für Sprachen und Kulturen. Da ich ebenfalls gern zwischen Menschen vermittle, führten mich diese Interessen 1988 zu meinem Studium als Diplom-Sprachmittlerin für Russisch und Spanisch an die Universität Leipzig. Nach zweieinhalb Jahren im Ausland, lebte von 1996 bis 1998 in Halle und seit 1998 in Großkugel. Dabei ging ich fast zwanzig Jahre lang als Selbstständige meinem Beruf nach. Außerdem durfte ich mehr als zehn Jahre mein Wissen und meine Erfahrungen als Dozentin und Vertretungsprofessorin an künftige DolmetscherInnen und ÜbersetzerInnen an der Hochschule Magdeburg-Stendal weitergeben.

Obwohl ich mich als Jugendliche politisch engagiert hatte, begann mein aktiver Wiedereinstieg in politisches Engagement 2013, angestoßen durch die massiven Kürzungspläne der schwarz-roten Landesregierung Sachsen-Anhalts im Hochschulbereich. Dies hatte mich bewogen, für DIE LINKE bei den Kommunalwahlen 2014 anzutreten. Seither bin ich Mitglied im Gemeinderat Kabelsketal und im Ortschaftsrat Großkugel und war von 2014 bis 2020 Mitglied des Kreistages Saalekreis. 2016 wurde ich als Abgeordnete in den Landtag gewählt. Dort befasse ich mich in der Fraktion DIE LINKE mit Landwirtschaft und Forst, Energie, Verbraucherschutz und Kommunalabgaben. Dabei gilt mein besonderes Augenmerk stets den sozialen Auswirkungen politischer Entscheidungen. Die Notwendigkeit bestätigen mir die vielen persönlichen Kontakte vor Ort.

 

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